Hofkirchens Abschied ist besiegelt
Nach der 0:2-Niederlage gegen den SV Krenglbach ist der Gang der Hofkirchner Fledermäuse in die 2. Liga amtlich. Die Gäste aus Krenglbach wurden über 90 Minuten gesehen ihrer Favoritenrolle in der Fledermausarena vollauf gerecht. Hofkirchen konnte der sehr spielstarken Zukic-Elf nur bis zum Halbzeitpfiff ordentlich Paroli bieten.

Bei diesem Foul von Benjamin Saltiel an Darabos beim Stand von 0:0 entschied der ausgesprochen schwache Referee auf Schwalbe anstatt auf Elfmeter und zückte zudem eine gelbe Karte die später zum Ausschluss führte.
Bis zum Seitenwechsel zeigte die junge heimische Elf eine starke Leistung obgleich der spielerische Unterschied auf Grund der individuellen Klasse und Routine mancher Gästeakteure doch zu spüren war. Das Hofkirchner Team organisierte sich bei Ballverlust sehr geschickt in der Defensive und spielte bei Ballbesitz ohne Respekt frech nach vorne. Beide Mannschaften ließen jedoch in der Folge zwei hochkarätige Chancen zum Führungstreffer verstreichen, und bei einer Elfmeterattacke an Hofkirchens Darabos im Strafraum blieb die Pfeiffe des wirklich sehr schwachen Schiedsrichters stumm. So ging es mit einem durchaus leistungsgerechten Unentschieden in die Kabinen, von wo aus Hofkirchens Mittelfeldakteur Farkas auf Grund einer schon vor dem Spiel akuten Verletzung leider nicht mehr auf das Spielfeld zurückkehrte.
Vom Anpfiff weg war nun das Spiel der Heimischen nicht wiederzuerkennen, und nachdem das ohnehin schon ersatzgeschwächte Team auch noch verletzungsbedingt auf Michael Steiner und Rainer Schrödl verzichten musste, spielten die routinierten Gäste um Kraxberger und Zukic mit den Hofkirchner Youngstars Katz und Maus. Krenglbach ließ Ball und Gegner laufen und spielte die jungen Heimischen müde, die nur noch reagieren konnten und sich müde liefen. Einzig der exzellente Torhüter Friedl Groissböck und Libero Wolfgang Schrödl konnten auch in dieser Phase ihre große Klasse unter Beweis stellen und sorgten dafür, dass sich die Niederlage mit 0:2 in Grenzen hielt.
Fazit:
In der ersten Halbzeit lieferte das Team eine der besten Leistung in dieser Saison ab obwohl Mittelfeldmotor Farkas ob seiner Verletzung bereits stark gehandicapt war. Die zum Teil katastrophale Schlussphase trübt leider diesen Eindruck doch sehr nachhaltig. Von den letzten elf gesunden Spielern die am Ende am Rasen standen, werden gegen Wallern auch noch fix Darabos und Schrödl Wolfgang fehlen. Frei nach dem Motto: „Schlimmer geht’s immer!“
